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Berlin, 17. Juli 2026 - Medienberichten zufolge versucht Katar, eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael zu verhindern. Rafael plant demnach, im Volkswagen-Werk Osnabrück Komponenten für das Raketenabwehrsystem Iron Dome zu produzieren. Das Projekt könnte rund 2.300 Arbeitsplätze sichern und zugleich die deutsch-israelische Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigungsindustrie stärken.
Sollten sich die Berichte bestätigen, wäre dies ein Skandal. Denn Katar ist kein neutraler wirtschaftlicher Akteur. Der Golfstaat unterstützt seit Jahren islamistische Organisationen wie die Hamas und bietet führenden Vertretern der Terrororganisation Schutz und politische Rückendeckung. Die Hamas hat mit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 den größten Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Schoah verübt und bedroht weiterhin unmittelbar die Sicherheit Israels.
Iron Dome hat Millionen israelischer Zivilisten vor Raketenangriffen geschützt, insbesondere vor den Angriffen der Hamas. Ausgerechnet ein Staat, der die Hamas politisch unterstützt und finanziell gefördert hat, darf nicht darüber mitentscheiden, ob Komponenten dieses Verteidigungssystems künftig auch in Deutschland produziert werden.
Die Bundesregierung, das Land Niedersachsen und Volkswagen stehen jetzt in der Verantwortung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Zusammenarbeit mit Rafael zu ermöglichen und den Standort Osnabrück zu sichern. Es darf nicht zugelassen werden, dass ein Staat, der die Hamas unterstützt, eine für Deutschland und Israel gleichermaßen wichtige sicherheits- und industriepolitische Kooperation verhindert.