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Vor den Landtagswahlen am 6. September 2026 liegt die AfD Sachsen-Anhalt in Umfragen knapp über 40 Prozent. Die Partei strebt 45 Prozent plus X bei den Landtagswahlen und somit eine Alleinregierung an. Unter der Voraussetzung, dass politische Wettbewerber wie Grüne, FDP, BSW die Fünf-Prozent-Hürde knapp unterschreiten, rückt dieses Ziel der AfD in den Bereich des Möglichen. Die vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als rechtsextremistisch eingestufte Partei plant im Falle einer Regierungsübernahme, Sachsen-Anhalt zu einem Modellland für rechtsautoritäres Regieren umzugestalten.
Das Policy Paper analysiert die AfD Sachsen-Anhalt als einen ideologischen Taktgeber der Gesamtpartei. Im Mittelpunkt stehen die Radikalisierung des Wahlprogramms für die Landtagswahl 2026, die Rolle des Ideologen Hans-Thomas Tillschneider sowie die Folgen einer möglichen Regierungsübernahme für Demokratie, Erinnerungskultur und die Sicherheitsarchitektur. Darüber hinaus untersucht die Studie die Positionen der Partei zu „Remigration“, Kultur- und Bildungspolitik sowie ihre geschichtsrevisionistischen Tendenzen. Es wurde verfasst von David Begrich. Begrich wurde 1972 in Erfurt geboren, ist Theologe und Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg.
Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Policy Papers finden Sie hier.
Für weitere Informationen und Presseanfragen wenden Sie sich bitte an presse@ajc.org.